Werkstätten – Eine Ausstellung

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Mitten in der Arbeit. Eine Ausstellung zum Thema WERKSTÄTTEN für den WERKRAUM_Bregenzerwald. 21+2 Gewerke, 26+2 Werkstätten. Von Alberschwende über Lingenau, Hittisau, Großdorf, Egg, Andelsbuch, Reuthe, Bezau, Schwarzenberg bis Au. Der höchste Punkt eine Alpe auf 1400 Höhenmetern. Neben einer Fotoreportage gibt es Objekte aus den Werkstätten (Halbfertigprodukte, Hilfsmittel etc.) Arbeitstische, lebendige Werkstäten und eine Hammerserie zu sehen. Eröffnung ist am 4. Juli.

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Blick in die Ausstellung. Hängend die Fototableaus der Werkstätten, im Vordergrund der Forschungstisch zum Thema mit Literatur, Zettelkasten, Reflexionen, Zitaten etc.

Kritik und Design: eine Konstellation

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Alle Informationen unter… http://designsymposium.fhv.at/

Kritik braucht Design. Kann Design auch kritisch sein? Oder ist Design immer affirmativ? Fragen, Thesen, Positionen zum Thema von namhaften ReferentInnen, Workshops von Paarungen aus der Designszene. Das Symposium wurde im Ausrichtungsprojekt der Intermediamasterausrichtung Arts&Science im Wintersemster 2013/14 konzipiert und entworfen. Eine Veranstaltung des Departements für Gestaltung und mediale Kommunikation der Fachhochschule Vorarlberg.

Meine Vorüberlegungen zum Thema in einem kurzen Referat bei der pecha kucha night:

 

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Papier und Draht

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Vielleicht geht es um GLIEDERUNG. Um Unterkörper. Differenzen. Jedenfalls, aus der Fläche heraus arbeiten zbw. aus der Linie heraus. Als ob diese nicht auch schon Körper wären. Jedenfalls beidesmal Handarbeit. Wohin führen diese Versuche? Zu einer Orientierung? Zu einer Desorientierung? Das eine ist etwas BEILÄUFIGES, das andere etwas VERSUCHTES. Wann stellt sich die Absicht ein, wann hört sie auf?

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BildUndHauer – Eine Ausstellungsbeteiligung

In der Ausstellung BildUndHauer (10 Positionen, 5 Paare, 2 Länder, 5 Räume) vom 6.9 bis zum 5.10.  im Forum für aktuelle Kunst, Villa Claudia in Feldkirch (KunstVorarlbergb, Kurator: Tobias Maximilian Schnell) bin ich mit Armin Göhringer in einem Raum. Es sind dort drei neue Arbeiten zu sehen: danach / schläfer / bonbon.

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schläfer (Presculpture), Auslegung, Hubert Matt, 2013

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schläfer und making of der Auslegung (Foto: Tobias Maximilian Schnell)

Was kommt. Die Abwesenheit. Es ist kein Akt. Keine Nacktheit. Es bleibt dunkel. Am Morgen gehen die Requisiten wieder in den Alltag über. Die Skulptur beginnt am Abend und endet am Morgen. Sie hat kein Bewußtsein. Vielleicht träumt sie. Sie ist reduziert auf die minimalsten Funktionen des Atmens und des Herzschlags.

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danach (Postsculpture), Fotografie, Hubert Matt, 2013

Was bleibt. Die Requisiten. Das periphere Material. Wie hoch ist der Schmelzpunkt der Substanz bzw. eines Zustandes? Ist der Zustand noch erinnerbar aus den Reststücken? Letztlich hilft uns nur einer der Reste. Dessen Farbe und Form sind – im Kontext – semiotisch klar. Aber das Semiotische ist nur ein Indiz für. Für das Geschmolzene. Es braucht einen gewissen Grad an Kälte für eine Skultpur.

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bonbon (Zweifache Süsse), 250 Postkarten auf Sockel, Hubert Matt, 2013

Das Bild einer Skulptur ist dem Verschwinden abgerungen, der Peripherie. Zweifache Süsse.Die Süsse Spur im Mund. Die Hülle zwischen den Fingern. Die Bilder im Kopf. Dazwischen eine Fotografie. Nichts als Erinnerung an das Skulpturale im Bauch und im Kopf.

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2 Arbeiten von Armin Göhringer und schläfer.

Wenn sich die Skulptur auf Requisiten beschränkt, also Nebensachen ihrer selbst und dabei den Gefrier- bzw. Schmelzpunkt des Skulpturalen befragt. Dann geht es vielleicht um den temperaturalen Raum des Aussen, des Innen und jenen der Historie. Gleichzeitig geht es um Wach- und Schlafzustände. Jedenfalls ist das Fehlende die Skulptur. Das Präsente ist ein Indiz – aber es gibt nur Indizien. Das Fehlende ist selbst wiederum ein Indiz für ein anderes Fehlendes. Die Auflösung ist keine Antwort auf ein Rätsel, sie ist der Beginn zbw. der Zwischenstand einer Umgehung. Die Zweifache Süsse ist das Ergebnis einer Auflösung, einer Entfaltung vorerst. Die Auflösung findet im Raum der Sprache statt. Der Schneemann und der Schläfer: Erhöhung und Senkung der Temperaturen.

Gute Nacht! Guten Morgen!

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Versuche in den Bereichen POSTSCULPTURE & PRESCULPTURE. Die Absicht aus einem Marmorblock einen Berg zu hauen, lässt langsam nach. Die Versuchung dazu bleibt aber aufrecht. Die Aufrechterhaltung des – möglicherweise bzw. notwendigerweise falschen – Ziels ist eine Notwendigkeit um Ideen wuchern zu lassen. Sie müssen jeder Sinnhaftigkeit und Absicht entzogen werden. Kunstwerke sind wie Unkraut, man kann sie nicht sähen und züchten, sonst sind es Gebrauchspflanzen oder Gartenpflanzen. Insofern ist die wahre Kunst – frei nach Adorno – nur erreichbar, wenn man die falsche Kunst bzw. die Ware Kunst anstrebt.

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GUTEN MORGEN! Bild ohne Titel – vorläufig. Ein kleines – unklares – Objekt an der Wand, auf weisser Fläche. Es wirft einen Schatten. Es mag ein Sensor sein. Jedenfall löste das Ding bei mir den Intinkt aus: fotografiere!

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Gefundenes Objekt. Eine temporäre Installation. Ums Eck geschaut. Zweifach.

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Kleine Skulpturen. Fingersculpture. In den Kaffeehäusern die Servietten verformen. Ungefähr 24 Stück vielleicht. Aufgelegt wie eine Insektensammlung unter Glassturz. Könnte eine Alternative zum BERG aus Marmor sein. Oder auch nicht.